6 Möglichkeiten, um seine digitalen Arbeitsmaterialien richtig zu organisieren – Teil 1: RSS

In den kommenden Wochen möchte ich auf Grund von regem Interesse eine kleine Serie zum Thema „Organisieren von digitalen Arbeitsmaterialien“ starten. Wer kennt Sie nicht, diese tägliche Informationsflut. Lassen Sie uns also gleich loslegen.

Haben Sie sich auch schon mal gefragt…,

woher Sie eine Information aus dem Internet erhalten haben? Sie wissen noch, wo Sie saßen und Sie wissen noch wie die Website aussah. Aber Sie wissen nicht mehr, wie die Website hieß. Die Informationsvielfalt im Internet macht das Verfolgen aktueller Nachrichten immer schwieriger und zeitaufwändiger. Hat man früher noch eine Kopie einer Buchseite angefertigt oder sich einen Zeitungsartikel ausgeschnitten, ist das heute kaum noch möglich. Im Folgendem stelle ich Ihnen ein nützliches Werkzeug vor, dass Ihnen bei der Organisation der digitalen Informationsflut helfen wird.

Wer ist denn dieser RSS und was hat er mit meinen Arbeitsmaterialien zu tun?

RSS ist ganz einfach gesagt eine Technologie zum Abonnieren von Websiteinhalten. RSS ist eine Abkürzung für Really Simple Syndication, was soviel bedeutet wie „sehr einfache Zusammenfassung“. Das Dateiformat RSS wird für den Austausch von unterschiedlichen Nachrichten benutzt. Eine RSS-Datei hat einen festen Aufbau und beinhaltet mindestens die Überschrift und einen Link zur Quelle (= RSS-Feed) bzw. zu der entsprechenden Nachricht. Der RSS-Reader zeigt die eben beschriebenen Feeds an. Er ist ein Computerprogramm zum Lesen der sogenannten Feeds. In diesem sieht man alle eingespeisten Nachrichten oder auch Feeds.

Was bringt der RSS-Feed denn für Vorteile?

  • Sie bleiben auf dem Laufendem: Die Artikel in den RSS-Feeds werden so lange gesammelt, bis Sie entweder gelesen wurden oder veraltet sind. Man muss nicht mehr selbst auf den entsprechenden Webseiten nach Neuigkeiten suchen, sondern bekommt diese einfach angezeigt.
  • Sie müssen Ihre E-Mail-Adresse nicht rausrücken: Anders als bei einem Newsletter ist es bei einem RSS-Feed nicht notwendig, sein Mailadresse anzugeben. So ist auch das Abbestellen des Feeds keine große Sache – es sind nur ein paar Mausklicks.
  • Der RSS-Feed ist kostenlos: Beim Abonnieren eines RSS-Feeds entstehen für Sie keine Kosten. Das ist doch mal eine gute Sache, oder?
  • Sie haben Ihre aktuellen Nachrichten immer im Überblick: Nachrichten können an unauffälliger Stelle angezeigt und „nebenbei“ verfolgt werden, ohne dass dafür Ihr Browser auf sein muss. Dazu gehören zum Beispiel Gadgets für den Windows-Desktop, Apps für das Smartphone und das Lesen von Feeds mit Safari.
  • Gezielt informieren lassen: Manche Webseiten bieten gleich mehrere  RSS-Feeds an. Je nach bestimmten Interesse können auch bestimmte Artikelkategorien gewählt werden.

Klingt super. Aber wie abonniere ich denn nun einen RSS-Feed?RSS

Wie das Feed-Abonnement gehandhabt wird, ist abhängig von der jeweiligen Software. Und wie oben schon in einem Link angedeutet, gibt es eine unüberschaubare Menge von diesen Programmen. Grundsätzlich jedoch ist in all den Programmen irgendwo ein Menüpunkt oder Button zu finden, über den sich ein neuer Feed hinzufügen lässt. Geachtet sollte auf das hier auch abgebildete orangene Symbol mit den zwei weißen Viertelkreisen und den darunter liegenden Punkt werden. Mit einem Doppelklick auf das Symbol oder einen Rechtsklick und dann auf „Link kopieren“, gelangt man zu der Feedadresse. Egal welchen Browser Sie verwenden, fast jeder kann angewiesen werden die RSS-Feeds mit einem bestimmten Programm zu öffnen. Der Internet Explorer öffnet Webfeeds in einer speziellen Ansicht und fragt dort nach, ob dieser Feed abonniert werden soll. Die Liste der abonnierten Feeds wird in einer Seitenleiste angezeigt. Firefox hat die „dynamischen Lesezeichen“. Für jeden neuen Artikel wird hier ein neues Lesezeichen angelegt. So kann man über das Firefox-Menü auf abonnierte Feeds zugreifen. Oder man kann die Feeds auch mit Microsoft Outlook abonnieren. Dann wird im Outlook auf der linken Seite im Navigationsbereich der RSS-Feed angezeigt. Bei Google Chrome beispielsweise gibt es keine Funktion für RSS-Feeds. Diese muss erst über eine Add-on nachgerüstet werden.

Sie wissen jetzt:

  • Was ein RSS-Feed ist.
  • Was ein RSS-Reader ist.
  • Was beide mit Ihren digitalan Arbeitsmaterialien und dessen Organisation am Hut haben.
  • Die Vorteile eines RSS-Abonnement.
  • Wie Sie einen RSS-Feed abonnieren und dieser Ihnen durch die digitale Informationsflut hilft.

Probieren Sie es doch gleich einmal aus! Gehen Sie auf die Startseite des hier zu lesenden Blogs, scrollen Sie runter, bis Sie das orangene Symbol gefunden haben und klicken Sie darauf oder verfahren je nach Browser. Und schon haben Sie das RSS-Abonnement von wissenswertes-blog.

Was sind Ihre Erfahrungen mit dem RSS-Abonnement? Schreiben Sie es doch in die Kommentare oder nehmen persönlichen Kontakt mit mir auf!

Im zweiten Teil der Artikelserie „6 Möglichkeiten, um seine digitalen Arbeitsmaterialien richtig zu organisieren“ erfahren Sie, wie Sie eine Webseite in einem ansprechendem Format abspeichern und sinnvoll ablegen können.

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