ISO macht Wissensmanagement zum Muss – Teil 1

Zahlreiche Einrichtungen der Gesundheits- und Bildungsbranche sind nach der Qualitätsmanagementnorm ISO 9001 zertifiziert. Jene Norm beschreibt, welche Anforderungen das Management eines Unternehmens genügen muss. In der Neufassung DIN EN ISO 9001:2015 wird nun erstmals die Anforderung an einen bewussten Umgang mit Wissen gestellt. Das bedeutet, dass die Unternehmen, die sich nach ISO 9001:2015 zertifizieren lassen, ein systematisches Wissensmanagement benötigen. Jetzt sind die Qualitätsmanagementbeauftragten gefragt!

Um Unternehmen einen erleichterten Einstieg in dieses Thema zu geben, möchte ich die Serie „ISO macht Wissensmanagement zum Muss“ starten.

Die Unternehmen, welche sich nach ISO 9001:2015 zertifizieren lassen möchten, müssen:

  • Das Wissen bestimmen, was für ihre Prozesse und Produkte notwendig ist.
  • Das eben beschriebene Wissen aufrechterhalten.
  • Neues Wissen zu jenen Prozessen und Produkten aufbauen.
  • Dieses Wissen dann im entsprechenden Umfang innerhalb des Unternehmens vermitteln.

Wissen ist komplexer geworden und ein großer Anteil der in dem Unternehmensalltag beobachtbaren Qualitätsmängel und Fehlern ist auf das Fehlen von erfolgskritischen Wissen zurückzuführen. Wird dem nicht Einhalt geboten, können dadurch schnell Wettbewerbsnachteile entstehen. Besonders in der Bildungs-, aber auch Gesundheitsbranche lässt sich dies beobachten. Der Kampf um Schüler-, Patienten-, und Kundenzahlen hat längst begonnen. Die Einrichtungen können nicht mehr wegschauen und müssen handeln.

Im zweiten Teil wird auf die einzelnen Elemente des Wissensmanagement in der ISO 9001:2015 eingegangen und es erfolgen Hinweise, wie eine Umsetzung in Einrichtungen erfolgen kann.

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