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Wie Sie Ihre Lernzeiten und Schulungskosten reduzieren können

Haben Sie schon mal ein Kleinkind beim Lernen beobachtet? Vorweg, Kinder lernen tatsächlich jede Minute, wenn sie wach sind (und das sind sie verdammt oft 🙂 ). Ich beobachte das täglich. Bei Kindern nennen wir das Lernen noch SPIELEN. Sie haben Spaß im neuen TUN. Im Arbeitsalltag wird selten von „Spaß beim Lernen“ gesprochen. Sicherlich kennen Sie das auch: Unzählig verlorene Schulungskosten und fehlinvestierte Lernzeiten. Aber warum? Wie lassen sich Schulungskosten rückfinanzieren? Und warum macht Lernen irgendwann keinen Spaß mehr?

Sicherlich gibt es viele Ursachen. Meine ganz persönlche Meinung ist jedoch, dass „falsch“ gelernt wird. Nämlich so ganz ohne Affinität und Freude. Oder kurz gesagt: Wenn Lernen keinen Spaß macht, wird es auf Dauer keinen Erfolg geben. Nennen wir es doch einfach erzwungenes Lernen. Und mit dem erzwungenem Lernen wird recht zeitig begonnen. „Stoffschütten in der Grundschule“ hatte ich irgendwo mal gelesen – und ja, stimmt irgendwie. In unserer Kultur lernen wir auf Vorrat. Und wie gewinnbringend das ist, kann sich nun jeder selber beantworten: Reproduzieren Sie doch mal die Biosynthese von Insulin in B-Zellen! Oder stellen Sie eine ganzrationale Funktion dritten Grades auf und führen Sie anschließend eine Kurvendiskussion durch! Das sind typische Abiturfragen. Viele konnten diese Fragen kurz nach der Prüfung noch beantworten. Aber was ist mit JETZT? War das langfristig investierte Lernzeit? Und hat Ihnen dieses Wissen Ihren Alltag spontan erleichtert?Und noch eine Frage: Was haben Sie sich aus der Schule an Wissen behalten? Ganz sicher das, an welchem Sie selbst Interesse hatten oder Sie konkret etwas TUN durften, oder?

Um es auf den Unternehmensalltag zu übertragen, müssen Sie sich fragen, wie Ihr „Weiterbildungs- und Schulungsplan“ für Ihre Mitarbeiter aussieht. Was haben meine Mitarbeiter für Interessen? Was bringen Sie für Fähigkeiten mit? Wo sehen sich meine Mitarbeiter in 5 Jahren? Diese Informationen über Ihre Mitarbeiter sind enorm wichtig, um mit einer Weiterbildungsmaßnahme langfristig für das Unternehmen erfolgreich zu sein.  So…und jetzt mal ganz ehrlich: Lernen Ihre Mitarbeiter auf Vorrat oder im Tun/ mit Spaß?

Viele Klein- und Mittelständische Unternehmen haben sich darüber sicher noch nie Gedanken gemacht: Lernen, Spaß und digitales Zeitalter. Und ich spreche nicht von der Facebook-Unternehmensseite 🙂 . Es sind neue Lernmethoden, wie zum Beispiel Performance Support oder auch Augmented Reality, bei denen weniger auf Vorrat gelernt wird, sondern viel mehr in der konkreten Arbeitssituation. Es verzahnen sich Lernen und Praxis. Auch wissenschaftliche Studien zeigen, dass der Mensch im Tun am besten lernt. Das Gehirn nimmt bis zu 70% seines Wissens beim konkreten Tun auf.  Nur 1/5 des Wissens erwerben wir, wenn wir jemanden „nur“ zuschauen.

Bei der Carl Zeiss AG wird auch mittels der Lernmethode Augmented Reality gelernt. Dabei ergänzen animierte Elemente die echte Welt. Ganz ähnlich wie beim Handy-Spiel „Pokémon Go“. Nur das keine Fanatasietiere an der Produktionsstraße warten, sondern Animationen der Maschinen, Erklärtexte, Beschriftungen. Das alles kann der Nutzer interaktiv mittels seines Tablets oder vielleicht auch bald über die AR-Brille sehen und erarbeiten. Beim oben genannten Performance Support könnte man schon fast von „altem Wein in neuen Schläuchen“ sprechen. Im Moment der Leistungserbringung erhält man bei Bedarf Unterstützung. Früher war Performance Support, einen Kollegen zu fragen oder das Handbuch aus dem Büroschrank zu nehmen, um seine Frage beantwortet zu bekommen. Heute läuft das ähnlich – allerdings zeit- und ortunabhängig. So sind wir es bei unserer täglichen Suche mittels Suchmaschinen schlichtweg gewöhnt. Aber wie? Es gibt unzählige Möglichkeiten: Videos, interaktive Foren bei MOOCs, Twitter-Chats, einfache Spiele, Slide Shows…

Es gibt kein Lernpatentrezept. Und es muss auch nicht zwingend digital sein. Nicht diese oder jene Methoden bringen den meisten Lernerfolg. Ein offenes und flexibles Lern(-management)system ist wichtig. Außerdem MUSS der Lernende mit seinen Interessen im Mittelpunkt stehen und mit den Unternehmensinteressen intelligent verknüpft werden. Denn so ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Schulungskosten und Lernzeiten sinnvoll und nachhaltig investiert werden. Das stärkt auch die Mitarbeiterbindung und so bleibt auf Dauer das Wissen im Unternehmen. Also: Wie lernen Sie am besten? Wie Ihre Mitarbeiter? Was sind Ihre Erfahrungen? Lassen Sie es uns in den Kommentaren wissen!

#Blogpause

Liebe wissenswertes-blog-Leser,

wissenswertes-blog geht in die Sommerpause und ist im Herbst wieder für Sie mit neuen Artikeln und Beiträgen rund um das Thema Wissensmanagement da. Damit Sie wissenswertes-blog jedoch nicht zu sehr vermissen 🙂 , möchte ich Ihnen gern folgende Top-Beiträge zum Schmökern vorschlagen:

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Ich wünsche Ihnen einen tollen Sommer!

6 Möglichkeiten, um seine digitalen Arbeitsmaterialien richtig zu organisieren – Teil 4: Arbeiten mit Evernote

Sicherlich kennen Sie auch diese unheimlich praktischen Klebezettel. Meist in der Farbe gelb und eigentlich ganz sinnvoll. Mit einem Klebezettel fängt es an und ehe man sich versieht, ist der gesamte Arbeitsplatz einschließlich die Zimmertapete mit den gelben Klebezettel tapeziert. Verstehen Sie mich nicht falsch. Zum gegebenen Zweck sind diese Teile wirklich nützlich, aber zum Sammeln, Ordnen und Finden von (vielen) Notizen gänzlich unpraktikabel. Da gibt es Besseres. Besonders um seine digitalen Arbeitsmaterialien richtig zu organisieren. Dieser Artikel ist Teil der Serie: 6 Möglichkeiten, um seine digitalen Arbeitsmaterialien richtig zu organisieren. Im ersten Teil der Serie konnten Sie den RSS kennenlernen und erfahren, wie dieser Ihnen im effektiven Umgang mit Ihren Arbeitsmaterialien helfen kann. Im zweiten Teil konnten Sie lernen, wie Sie Webseiten verschiedener Browser abspeichern und erhielten 3 nützliche Tipps, wie Sie Ihre Dateien perfekt digital organisieren. Der dritte Teil stellte Ihnen den Mikroblogging-Dienst Twitter vor und zeigte, wie Ihnen dieser bei der Organisation Ihrer digitalen Materialien helfen kann. Im heutigen vierten Teil möchte ich Ihnen gern Evernote als ein sehr praktisches Handwerkszeug zum Sammeln, Ordnen und Finden von digitalen Notizen vorstellen. Gespannt? Na dann los geht´s! Hier weiterlesen

Warum Sie nicht alles digitalisieren sollten – GPS im Kopf

Im heutigen Beitrag hat wissenswertes-blog wieder die Ehre einen Artikel von Dr. Christian Peter Oehmichen veröffentlichen zu dürfen. Die Digitalisierung ist ein wichtiger zukunftstragender Prozess, der nicht mehr aufzuhalten ist. Und Wir können nur erahnen, wie unser Leben und unsere Arbeitswelt in 50 Jahren aussehen mag. Der folgende Artikel wird Ihnen eine ganz andere „Arbeitswelt“ aufzeigen. In Zeiten des Digitalisierungsbooms sollten Wir  nicht verlernen, dass Wir noch viele andere Möglichkeiten haben, mit unserem Wissen umzugehen und diese auch nutzen sollten. Hier weiterlesen

6 Möglichkeiten, um seine digitalen Arbeitsmaterialien richtig zu organisieren – Teil 3: Arbeiten mit Twitter

Sie sind ein Experte für ein spezielles Thema? Sie müssen in diesem Thema immer UpToDate bleiben, weil Sie sonst den Anschluss verlieren? Und Sie fragen sich, wie Sie sich am effektivsten mit der heutigen Informationsflut und Ihrem Themenbereich auseinandersetzen? Dann sind Sie hier genau richtig. Denn hier folgt der dritte Teil der Serie: 6 Möglichkeiten, um seine digitalen Arbeitsmaterialien richtig zu organisieren. Im ersten Teil konnten Sie den RSS kennenlernen und erfahren, wie dieser Ihnen im effektiven Umgang mit Ihren Arbeitsmaterialien helfen kann. Im zweiten Teil konnten Sie lernen, wie Sie Webseiten verschiedener Browser abspeichern können und erhielten 3 nützliche Tipps, wie Sie Ihre Dateien perfekt digital organisieren. Im heutigen Teil möchte ich Ihnen den Mikroblogging-Dienst Twitter vorstellen und Ihnen zeigen, wie Ihnen dieser bei der Organisation Ihrer digitalen Materialien helfen kann. Hier weiterlesen

Der wichtigste Grund, warum Ihre Mitarbeiter nicht die gewünschten Ergebnisse erreichen

Stärken stärken. Was wie eine Wortwiederholung aussieht, hat beim Genaueren überlegen so viel Inhalt. Den eigenen Mitarbeiter in seinen persönlichen Stärken unterstützen. Und sicherlich ist das für Ihren Mitarbeiter eine gute Sache, aber für Ihr Unternehmen ist das Stärken von Ihren Mitarbeitern erkennen und diese dann auch zu fördern und anzuwenden, überlebensnotwendig. Warum? Weil Sie so Potentiale optimal für Ihr Unternehmen nutzen können und sich einen klaren Wettbewerbsvorteil gegenüber Ihren Konkurrenten verschaffen. Und weil das Thema so wahnsinnig vielschichtig und wichtig ist, ruft Svenja Hofert zur Blogparade „Was sind Ihre Stärken“ auf. Aber was hat das mit dem Titel „Der wichtigste Grund, warum Ihre Mitarbeiter nicht die gewünschten Ergebnisse erreichen“ zu tun? Beginnen wir von vorn:

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6 Möglichkeiten, um seine digitalen Arbeitsmaterialien richtig zu organisieren – Teil 2: Webseite abspeichern und organisieren

Im ersten Teil der Serie „6 Möglichkeiten, um seine digitalen Arbeitsmaterialien richtig zu organisieren“ ging es um den RSS-Feed. Es wurde besprochen, was überhaupt RSS ist, wie man den Feed abonniert und welche Vorteile das ganze mit sich bringt.

Im zweiten Teil erfahren Sie, wie nun die entsprechenden Informationen, die beispielsweise über den RSS gefunden wurden,auch gespeichert und sinnvoll abgelegt werden können. Und diese Situation kennt doch jeder. Sie lesen einen Artikel auf einer Webseite und möchten diesen auch gern „behalten“. Ausdrucken nimmt Platz weg, vergeudet unnötig Papier und Druckerfarbe. Was also tun???

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